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Bild: Ein Fenster im Eigenheim mit Wärmeschutz-Verglasung

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Kondenswasser am Fenster - ein Ratgeber

Vor allem im Winter ist Kondenswasser am Fenster durch hohe Luftfeuchtigkeit ein sehr häufig auftretendes Phänomen - auch im Neubau. Das ist in der Regel ungefährlich, ignorieren sollten Sie es trotzdem nicht. Mit einer ausreichenden Belüftung und richtigem Heizen können Sie Kondenswasser an Ihren Fenstern verhindern. So sorgen Sie dafür, dass die Bildung von Schimmel gar nicht erst zum Thema wird. In unserem Ratgeber erfahren Sie, was Sie in diesem Zusammenhang vermeiden sollten und wann eine Sanierung unumgänglich ist.

Inhalt


    Warum entsteht Kondenswasser am Fenster?

    Bild: Feuchtigkeit am Fenster
    Beim Auftreten von Kondenswasser an Ihren Fenstern sollen Sie nicht direkt in Panik verfallen. Ignorieren sollten Sie es aber auch nicht. | © Paul Maguire / shutterstock.com

    Um das Phänomen „Kondenswasser am Fenster“ zu verstehen, sollte man sich klar machen, dass die Luft zum Teil aus Wasser in Form von Wasserdampf besteht. Wie hoch dieser Anteil genau ist, wird über die Luftfeuchtigkeit angegeben. Dabei ist zu berücksichtigen, dass warme Luft mehr Wasser aufnehmen kann als kalte.

    Entstehung von Kondenswasser

    LuftfeuchtigkeitTemperaturWasseranteil in der Luft
    100 %20 °C17,28 g/m³
    100 %10 °C9,39 g/m³

    An dem aufgeführten Beispiel lässt sich erkennen, dass bei sinkender Temperatur auch die Fähigkeit der Luft sinkt, um Wasser aufzunehmen. Das überschüssige Wasser kondensiert, das heißt, es wandelt sich von nicht sichtbarem Wasserdampf zu sichtbarem Nebel um, wie z. B. nach einer heißen Dusche, oder es bilden sich Wassertropfen an einer Oberfläche.

    Kondenswasser bildet sich am Fenster also immer dann, wenn die Temperatur im Inneren eines Raumes höher ist als die Außenluft. Da Luft die Eigenschaft hat, von wärmeren Stellen zu kälteren Oberflächen zu strömen, bewegt sich die warme Raumluft stets zu den kälteren Fenstern. Hier kann die Luft nicht mehr so viel Feuchtigkeit aufnehmen, sodass sich auf dem Fensterglas Kondenswasser bildet.

    Tätigkeiten wie Wäsche aufhängen, Kochen oder Duschen sorgen für eine höhere Luftfeuchtigkeit und begünstigen Kondenswasser am Fenster. In diesem Fall helfen eine Stoßlüftung von 10 bis 15 Minuten und das Wegwischen des Kondenswassers mit einem einfachen Handtuch. Alte oder mangelhafte Fenster sowie falsches Lüften, beispielsweise durch dauerhafte Kippstellung, sind weitere Gründe für die Bildung von Kondenswasser.

    Die perfekte Luftfeuchtigkeit im Haus

    Die perfekte Luftfeuchtigkeit im Haus, um die Entstehung von Kondenswasser an Ihren Fenstern zu vermeiden und damit der Bildung von Schimmel vorzubeugen, liegt zwischen 40 und 60 Prozent (im Badezimmer etwas höher). Dauerhaft zu trockene Luft wirkt sich in Form von z. B. schnellerer Verbreitung von Krankheitserregern oder Schlafstörungen negativ auf Ihren Organismus aus. Dauerhaft zu feuchte Luft führt neben einem entsprechenden Geruch zu Schimmelbildung und feuchten Wänden.

    Die optimale Luftfeuchtigkeit kann zwischen den einzelnen Räumen variieren und ist von der vorherrschenden Temperatur abhängig. Im Schlafzimmer empfehlen sich z. B. 18 Grad Celsius, im Wohnbereich sind 21 bis 23 Grad Celsius üblich. Auch wenn sich die Luftfeuchtigkeit durch Stoßlüften und Heizen ungefähr regulieren lässt, sorgt die Anschaffung eines Hygrometers für Gewissheit. Preislich sind diese Messgeräte ab 15 Euro erhältlich.

    Optimale Luftfeuchtigkeit für Ihre Immobilie

    RaumAdäquate LuftfeuchtigkeitOptimale Temperatur
    Küche50 - 60 %18 - 20° C
    Schlafzimmer40 - 60 %18° C
    Keller50 - 65 %10 - 15° C
    Wohnzimmer40 - 60 %21 - 23° C
    Bad50 - 70 %21 - 23° C
    Kinderzimmer40 - 60 %20 - 23° C

    Mehr Kondenswasser im Winter

    Im Winter ist der Temperaturunterschied zwischen innen und außen besonders groß, sodass sich mehr Kondenswasser am Fenster bilden kann als in anderen Jahreszeiten. Durch das Heizen ist die Luft in Ihren Räumlichkeiten sehr warm und kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Je stärker diese Luft dann am Fenster abkühlt, desto mehr Wasser kondensiert. Gegen dieses „Schwitzen“ des Raumes hilft mehrmaliges Stoßlüften von 10 bis 15 Minuten.

    Optimal ist es, wenn man einige Fenster zeitgleich weit öffnet. Durch dieses „Querlüften“ wird die verbrauchte Luft schneller durch trockene und frische Luft ersetzt. Mit dem kurzen aber intensiven Luftaustausch stellen Sie sicher, dass die Wände nicht auskühlen und keine Heizwärme verschwendet wird.


    Ist Kondenswasser gefährlich?

    Bild: Kastenfenster wird geöffnet
    Spätestens nach einer halben Stunde Lüften sollten Sie Ihre Fenster wieder schließen. Kühle Wände sorgen sonst dafür, dass Sie vermehrt Heizenergie aufbringen müssen. | © BLACKDAY / shutterstock.com

    Kondenswasser ist nicht gefährlich, wenn Sie sich aktiv um die Beseitigung kümmern. Gesundheitsschädigend wird es erst, wenn es dauerhaft nicht entfernt wird und dadurch einen Nährboden für Schimmelbildung darstellt. Wenn Schimmel erst einmal auftritt, ist dieser nur unter erhöhtem Aufwand zu entfernen.

    Wasser am Fenster einfach abwischen

    Wenn sich besonders viel Kondenswasser am Fenster sammelt, heißt es handeln. Zunächst sollten Sie das Wasser mit einem Handtuch aufnehmen und kräftig durchlüften. Beachten Sie dabei, dass ein Stoßlüften länger als eine halbe Stunde nicht effizient ist, da Wände und Möbel stark auskühlen. Tritt häufig Kondenswasser an Ihrem Fenster auf, müssen Sie zwingend handeln. Die Fachhandwerker von SoBauenProfis beraten Sie gerne ausführlich.

    Dauerhafte Feuchtigkeit - Gefahr von Schimmelbildung

    Die Gefahr, dass sich Schimmel an Ihren Fenstern bildet, besteht beispielsweise bei dauerhaft auftretender Feuchtigkeit. Das bedeutet, dass eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent und mehr vermieden werden sollte. Außerdem ist das regelmäßige Lüften Ihres Zuhauses unbedingt erforderlich. Dies gilt besonders für gut gedämmte, luftdichte Neubauten, da die Feuchtigkeit dort nicht von alleine aus den Räumlichkeiten entweichen kann. Auch neue Fenster bei schlecht gedämmten Wänden sind eine potenzielle Gefahr für Schimmel, da sich die Feuchtigkeit hier in den Wänden sammeln kann. Mit Stoßlüften in regelmäßigen Abständen sowie dem Entfernen von Kondenswasser können Sie diese Gefahr in den meisten Fällen minimieren.


    Welche Mittel helfen gegen Kondenswasser?

    Bild: Kondenswasser am Fenster durch richtiges Lüften vermeiden
    Eine dauerhafte Kipp-Lüftung ist keine adäquate Lösung gegen Kondenswasser, besser ist zwei- bis viermal am Tag das sogenannte „Stoßlüften“. | © DJ Srki / shutterstock.com

    Tätigkeiten wie gezieltes Lüften und Abwischen der Fenster sind ein probates Mittel gegen Kondenswasser an Ihren Fenstern. Tritt dieses jedoch regelmäßig auf, ist es ratsam, zu überprüfen, was unternommen werden kann, damit die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumlichkeiten nicht unnötig erhöht wird. Beispielsweise sollten Sie es vermeiden, Ihre Wäsche in der Wohnung zu trocknen.

    Eine weitere effektive Lösung, die es Ihnen erlaubt, das gute Klima in Ihrem Zuhause zu genießen, sind Fensterlüfter. Je nach Größe des Raumes und der Anzahl der Fenster gibt es sowohl mechanische als auch motorische Lösungen, die teilweise auch nachgerüstet werden können. Fensterlüfter ermöglichen zusätzlich zu der aktiven Fensterlüftung eine nutzerunabhängige Lüftung, die auch bei Ihrer Abwesenheit dafür sorgt, dass ein ausreichender Luftaustausch stattfindet, sodass Sie Kondenswasser effektiv vorbeugen.

    Gezielt lüften und heizen

    Systematisches Lüften ist eine effektive Methode, um gegen Kondenswasser an Ihren Fenstern vorzugehen. Dazu sollten Sie mehrmals am Tag mindestens ein Fenster pro Raum 10 bis 15 Minuten ganz öffnen. Besonders gut funktioniert das Querlüften: Damit ein kompletter Luftaustausch stattfindet, werden die Fenster auf den gegenüberliegenden Seiten Ihrer Wohnung geöffnet. Der Vorteil gegenüber einer dauerhaften Lüftung in Kippstellung ist, dass die Wärme in der Wohnung bleibt.

    Intelligentes Heizen ist daher ebenso wichtig. Im Schnitt ist es ratsam, für eine Raumtemperatur von 20 Grad Celsius zu sorgen. Im Wohnzimmer kann sie etwas höher sein, in der Küche und im Schlafzimmer etwas niedriger. Nur während des Lüftens sollten Sie Ihre Heizkörper drosseln, da Sie ansonsten buchstäblich für draußen heizen.

    Tipps zum richtigen Lüften und Heizen

    Richtiges Lüften und HeizenFalsches Lüften und Heizen
    Durch Querlüften für Durchzug sorgenFenster in dauerhafter Kippstellung
    Stoßlüftung von 10 - 15 MinutenHeizung komplett ausstellen
    Zwei- bis viermal täglich
    Durchschnittliche Zimmertemperatur von 21 - 23 °C beachtenLüften bei starker Hitze
    Tipp: Im Sommer frühmorgens oder spätabends lüften
    Heizung während des Lüftens ausstellenZu kurzes (1 Minute) oder zu langes Stoßlüften (über 20 Minuten)
    Heizung nach dem Lüften wieder auf vorherige Temperatur stellen

    Wäsche nicht auf dem Ständer trocknen

    Allgemein gilt, dass Sie das Trocknen Ihrer Wäsche in der Wohnung besser vermeiden sollten, da dies zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit führt. Außerdem benötigen Sie auch mehr Energie, um einen Raum mit klammer Wäsche zu beheizen. Wenn möglich, sollten Sie auf den Garten, den Balkon oder den Dachboden zurückgreifen. Im Winter ist ein Wäschetrockner eine passende Alternative.

    Professioneller Luftentfeuchter

    Professionelle Luftentfeuchter ziehen das Wasser aus der Luft und sind damit ein effektives Mittel gegen Kondenswasser am Fenster. Besonders wenn Sie viele Pflanzen oder Aquarien in Ihrer Wohnung haben, kann sich diese Investition lohnen, da der Aufwand für einen manuellen Luftaustausch dann ziemlich hoch ist.

    Im privaten Bereich wird vornehmlich auf Kondenstrockner bzw. Kompressionstrockner zurückgegriffen. Die in der Luft befindliche Feuchtigkeit wird mittels eines Ventilators angesaugt und im Inneren des Gerätes abgekühlt. Diese Luftentfeuchter eignen sich nur für beheizbare Räume und sind mit einem Stromverbrauch von 20 bis 50 Watt sehr effizient, sodass keine hohen Stromkosten anfallen.


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    Hohe Luftfeuchtigkeit trotz Lüften?

    Bild: Offenes Fenster zur Lüftung
    Lohnt sich besonders, wenn die Außenluft kälter und trockener ist als die Innenluft: Regelmäßiges und weiträumiges Lüften. | © VanoVasaio / shutterstock.com

    Regelmäßiges Lüften beugt nicht nur der Schimmelbildung vor, sondern sorgt für ein angenehmes, gesundes Raumklima. Doch was ist, wenn die Luftfeuchtigkeit trotz dieser Versuche konstant hoch bleibt? Im optimalen Fall müssen Sie in Zukunft einfach nur zur richtigen Zeit oder bei der richtigen Witterung lüften. Es kann aber auch sein, dass Sie ein wenig Geduld und Geld aufbringen müssen, um dieses Problem in den Griff zu kriegen. Dann müssen Ihre Fenster oder Türen erst „trockengewohnt“ werden. Wenn auch das nicht hilft, sollten Sie einen Experten für Baumängel kontaktieren.

    Luftfeuchtigkeit der Außenluft beachten

    Das Lüften zur Senkung der Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung ist nur dann sinnvoll, wenn die Außenluft kälter und trockener ist als die Innenluft. Das bedeutet, dass Sie vor allem in der wärmeren Jahreszeit sehr früh morgens (zwischen 5 und 6 Uhr) und spät abends (zwischen 22 und 23 Uhr) lüften sollten. Bei niedrigen Außentemperaturen sollten Sie so oft wie möglich das Fenster öffnen, allerdings nicht länger als 10 bis 15 Minuten.

    Trockenwohnen nach Baumaßnahmen

    Nach Baumaßnahmen geben viele Eigenheimbesitzer ihrem Neubau nicht genug Zeit, um abzutrocknen. Durch die hohen energetischen Vorgaben bei der Sanierung ist die Gebäudehülle aber so dicht, dass die im Mauerwerk enthaltene Feuchtigkeit nicht so einfach entweichen kann. In diesem Fall benötigen Sie ein bis zwei Jahre Geduld, bis Ihr Zuhause „trockengewohnt“ ist. Um Schimmelbildung zu vermeiden, helfen in dieser Zeit nur besonders häufiges und intensives Lüften sowie stärkeres Heizen.

    Experten für Baumängel beauftragen

    Wenn der Grund für dauerhaft zu hohe Luftfeuchtigkeit nicht in einem falschen Nutzungsverhalten des Bewohners liegt, können bauliche Mängel sowie schlecht isolierte Fenster und Wände die Ursache sein. In diesem Fall sollten Sie einen Experten für Baumängel beauftragen. Wenn dieser das Problem innerhalb der fünf Jahre geltenden Gewährleistungsfrist erkennt, haben Bauherren Anspruch auf Mängelbeseitigung, Schadenersatz oder Preisminderung.


    Häufige Probleme mit dem Vermieter

    Da Sie in Mietwohnungen keinen direkten Einfluss auf die Qualität der Fenster und Türen sowie anderer Gegebenheiten wie z. B. der Fassadendämmung haben, treten des Öfteren Probleme mit dem Vermieter auf. Dazu gehört beispielsweise, dass sich trotz des regelmäßigen Lüftens Schimmel bildet.

    Dazu muss zuvor nicht einmal zwingend Kondenswasser aufgetreten sein. Auch veraltete Fenster oder eine mangelhafte Fassadendämmung sind häufige Streitpunkte zwischen Mieter und Vermieter. Wie sich damit umgehen lässt und wie die Zuständigkeiten sind, erfahren Sie hier.

    Schimmel trotz Lüften

    Wenn an Ihren Fenstern oder sonstigen Orten in Ihrer Mietwohnung Schimmel entsteht, obwohl Sie auf eine ausreichende Belüftung geachtet haben, kann dies unterschiedliche Gründe haben. Dazu zählen u. a. aufsteigende Bodenfeuchte, ein durchfeuchtetes Mauerwerk oder Wärmebrücken. In vielen Fällen gibt es deswegen Probleme mit dem Vermieter, weil dieser eine mangelhafte Lüftung unterstellt. Dieser ist jedoch in der Beweispflicht, dass keine baulichen Mängel vorliegen. Dafür wird in der Regel ein Gutachter beauftragt, wobei die Kosten vom Vermieter übernommen werden.

    Bevor dies geschieht, empfiehlt es sich, gemeinschaftlich auf Fehlersuche zu gehen. Dazu misst man an kalten Tagen, beispielsweise mithilfe eines Infrarot-Thermometers, die Temperatur an der Schimmelstelle und vergleicht diese mit anderen Wänden der Wohnung. Damit sollen mögliche Wärmebrücken ausfindig gemacht werden. Als allgemeine Regel können Sie sich merken, dass eine Differenz von über 5 Grad Celsius zwischen den einzelnen Wohnräumen Schimmelbildung begünstigt.

    Wenn sich herausstellt, dass die Schimmelbildung in der Verantwortung des Vermieters liegt, muss dieser sowohl den Schimmelschaden als auch dessen Ursache auf seine Kosten beseitigen. Dieser Fall liegt beispielsweise vor, wenn ein Gutachter festgestellt hat, dass ein Baumangel für eindringende Feuchtigkeit verantwortlich ist. In diesem Fall halten viele Gerichte eine Mietminderung zwischen 10 und 15 Prozent pro Monat für rechtens. Dabei ist es jedoch ratsam, diesen Schritt nicht eigenmächtig zu vollziehen, sondern den Vermieter davon in Kenntnis zu setzen, die komplette Miete nur unter Vorbehalt zu zahlen.

    Veraltete Fenster oder Fassadendämmung

    Bild: Vergleich alte und renovierte Wohnung
    Mit einer Sanierung Ihrer Räumlichkeiten und modernen Fenstern machen Sie einen entscheidenden Schritt, um dauerhaft auftretende Feuchtigkeit zu beseitigen. | © hanohiki / shutterstock.com

    Kondenswasser, Zugluft und wiederkehrende Feuchtigkeit sind Anzeichen für veraltete Fenster in Ihrer Mietwohnung. Darüber müssen Sie Ihren Vermieter zunächst einmal in Kenntnis setzen, um einen Anspruch auf eine Modernisierungsmaßnahme Ihrer Fenster zu haben. Wird diese dann veranlasst, ist eine Mieterhöhung rechtens, wenn sich dadurch der Gebrauchswert der Wohnung erhöht, z. B. durch merklich niedrigere Heizkosten.

    Ähnlich ist es bei einer veralteten Fassadendämmung. Hierbei sollten Sie als Mieter die Vorteile und Nachteile aber genau abwägen. Eine Wärmedämmung ist eine sehr teure Modernisierung, die sich ebenfalls in der Erhöhung der Miete niederschlägt. Dabei sind für den Mieter die dadurch eingesparten Heizkosten zumeist deutlich geringer als die modernisierungsbedingte Erhöhung der Miete.


    Wann empfiehlt sich eine Sanierung?

    Wenn Sie trotz regelmäßigem Lüften, der Nutzung von Luftentfeuchtern sowie der Vermeidung des Trocknens von Wäsche in Ihrer Wohnung die Quelle für zu hohe Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen nicht eliminieren können, empfiehlt sich eine Fenstersanierung. Zwar gibt es auch die Möglichkeit, eine Horizontalsperre montieren zu lassen, um die Weiterleitung von Feuchtigkeit ins Mauerwerk zu verhindern, von neuen Fenster haben Sie aber langfristig deutlich mehr.

    Hochwertige Fenster lösen nicht nur Ihr Problem bezüglich der hohen Luftfeuchtigkeit, sondern sorgen durch ihre hervorragende Wärmedämmung dafür, dass sich Ihre Heizkosten deutlich reduzieren. Zudem sorgen sie für eine Erhöhung des Wohnkomforts durch beispielsweise einen verbesserten Schallschutz sowie eine erhöhte Grundsicherheit beim Einbruchschutz. Die Kosten für die Anschaffung können Sie durch staatliche Zuschüsse der KfW reduzieren.


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